Geschichte

Die Idee war …
… Nächstenliebe nicht nur als Wort zu benutzen, sondern sie zu leben. Dieses Vorhaben Lucie Schiefthalers im Jahr 1979, damals Physiotherapeutin am KH Rosenhügel und Mitglied der katholischen Basisgemeinde Endresstraße, führte zwei Jahre später zur Gründung unseres Vereins.
Ihre Initiative, unter anderem auch darauf beruhend, dass sie einen Schlaganfallpatienten aus ihrem nahen Umfeld zu Hause betreute, wurde in der Gemeinde sofort mit großem Zuspruch und breiter Unterstützung aufgenommen. Daraus resultierte 1981 die Eröffnung des Therapiezentrums für halbseitig Gelähmte in Wien 23, als Wohnheim für 8 PatientInnen mit angeschlossener Ambulanz zur Durchführung der notwendigen Therapien. Durch persönlichen Einsatz vieler freiwilliger HelferInnen und neuer Therapieformen konnten in einem Zeitlauf von 15 Jahren mehr als 260 PatientInnen nach 12-18-monatiger stationärer Betreuung ihr Leben in häuslicher Umgebung wieder selbst gestalten.
1996 wurde das THZ auf Grund der steigenden Nachfrage aber auch fehlender Kapazitäten auf den ambulanten Betrieb umgestellt.

Das Konzept ist…

… engagiert, in krankenhausferner Atmosphäre bestmögliche Therapie- erfolge zu erzielen. Eine gute Mischung aus Idealismus und Professionalität bestimmt unser Tun und hilft, durch die Erkrankung ausgelöste Defizite zu mindern. Heute begleiten 13 ausgezeichnet ausgebildete TherapeutInnen unsere PatientInnen. Speziell ausgearbeitete, individuell auf die Bedürfnisse der PatientInnen abgestimmte Therapien, sowie disziplinenübergreifende Behandlungen führen, wie schon die Vergangenheit gezeigt hat, zu großen Erfolgen.
Die Räumlichkeiten (ca, 250m²) sind barrierefrei und ermöglichen Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie in alltagsnahem Ambiente.

Nach wie vor sind wir in Ostösterreich das einzige ambulante Rehabilitationszentrum, das Langzeittherapie für Neurologische Patienten im interdisziplinären Behandlungsteam anbietet.